Alternative
Krampfader-Behandlung

u.a. mittels der „Salinen Krampfaderentfernung“ nach Dr. med. Berndt Rieger

Ich möchte Ihnen auf dieser Seite die alternativen Behandlungsmöglichkeiten von Venenbeschwerden und Krampfadern vorstellen, auf die ich mich in meiner Praxis spezialisiert habe.

Unter anderen naturheilkundlichen Methoden biete ich auch die Behandlung der Venen mit Kochsalzlösung an.
Hier nutze ich die „Saline Krampfaderentfernung“ nach Dr. med. Berndt Rieger.

Definition von Krampfadern (Varizen)

Krampfadern (auch Varizen genannt) sind “krumme”, geschlängelte Adern, die krampfartige Schmerzen auslösen können.
Sie können auch an anderen Regionen des Körpers vorkommen als nur an den Beinen.

Alternative, naturheilkundliche Behandlungsmethoden

Unter den alternativen Therapien, die ich bei Venenbeschwerden anbiete finden sich:

  • Analyse des Mineralstoffhaushalts mittels Laboruntersuchung von Blut oder Haaren oder mit dem „Oligoscan“
  • Behandlung mit Mikro- und Makronährstoffen
  • Anregung der Zirkulation von Blut und Lymphe mittels der me2vie-Systemtherapie
  • Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) und Spagyrik
  • Saline Krampfaderentfernung nach Dr. med. Berndt Rieger

Meine Vorgehensweise ist von Fall zu Fall unterschiedlich, je nach den persönlichen Bedürfnissen meiner Patienten. Daher kann ich Ihnen hier keinen allgemeingültigen „Fahrplan“ für die Behandlung geben. Bei Interesse an einer Behandlung Ihrer Beschwerden stehe ich Ihnen für ein kostenfreies Beratungsgespräch zur Verfügung.

Die komplexeste Behandlungsmethode, die „saline Krampfaderentfernung“ nach Dr. Rieger, möchte ich Ihnen im Folgenden kurz näher beschreiben.

„Die saline Krampfaderentfernung“ nach Dr. Rieger

Die Vorteile dieser Methode

  • kosmetisch unsichtbar
  • zeitsparend (1h)
  • risikoarm ohne Narkose
  • allergiefrei
  • sanft / schmerzarm
  • sofort wieder fit
  • KEINE Stützstrümpfe
  • Besenreiserentfernung

Theorie zur Methode

Die Methode der Venenbehandlung mit Kochsalzlösung ist schon einige Jahre alt. Sie wurde 1911 von dem Arzt Prof. Karl-Gottlieb Linser entwickelt. Damals wurde die Verödung mit einer standardisierten Menge einer stark konzentrierten Kochsalzlösung und sehr dicken Nadeln durchgeführt. Der technische Fortschritt ermöglicht heutzutage glücklicherweise sehr feine Nadeln und hochwertige Arbeitsmaterialien.

Im Unterschied zur traditionellen Methode nach Prof. Linser arbeitet die von mir angewandte saline Krampfaderentfernung nach Dr. Rieger mit individuell auf den Patienten angepasster Dosis und Konzentration der Kochsalzlösung.

Die Methode der Venenbehandlung mit Kochsalzlösung ist gut verträglich für den Körper, da er nur mit einer ihm schon bekannten, körpereigenen Substanz – der Kochsalzlösung – konfrontiert wird. Diese Lösung lässt sich problemlos abbauen, bzw. muss „nur“ durch die Nieren ausgeschieden werden.

Untersuchung und Behandlung

Vor einer Behandlung besprechen wir genau Ihre Beschwerden.

Danach untersuche ich Sie. Das heißt, ich schaue mir Ihre Beine und die betroffenen, krankhaft veränderten Venen an und taste sie ab.

Anschließend mache ich mir die Flussverhältnisse im Bein mittels meines Ultraschallgerätes genauer sichtbar. Dadurch erhalte ich einen Eindruck darüber, wie Ihre Venen verlaufen und wo die Behandlung am sinnvollsten zu beginnen ist.

Für die Behandlung der kranken Venen lege ich eine sogenannte “Verweilkanüle” in die Vene. Das ist ein kleiner Plastikschlauch, der es ermöglicht, einen sicheren Zugang in das Blutgefäß zu erhalten. 

Dann spritze ich vorsichtig und langsam die Kochsalzlösung hinein. Hierbei sind wir stets in engem Austausch über Ihre Empfindungen in der Vene. Anhand Ihrer Aussagen über die Qualität des Gefühls und dessen Intensität kann ich abschätzen wie die Behandlung verläuft und wann wir die Sitzung beenden können. 

Am Ende spüren Sie bestenfalls ein Leichtigkeitsgefühl in den Beinen und können Ihrem Alltag weiter nachgehen.

Nach der Behandlung

Kurz nach der Behandlung setzt die von uns (durch die Behandlung) provozierte Reaktion ein. Die Zeichen der Reaktion können sich über die folgenden 8 bis 10 Tage halten. Was Sie in dieser Zeit selber zuhause unterstützend unternehmen können, haben wir im Vorfeld ausführlich besprochen, so dass Sie bestens vorbereitet sind auf die Reaktionen Ihres Körpers.

Nach Ablauf der 8-10 Tage spüren Sie fast nichts mehr von Ihrer Vene. Sie sollten sie vergessen und den Körper in Ruhe seinen Reparatur-Prozesse vollbringen lassen. Ca. 3 Monate nach der ersten Behandlung sehen wir uns wieder zu einem Nachschautermin.

Ist die Krampfaderbehandlung mit Kochsalzlösung gefährlich?

Zu diesem Thema hat sich Herr Dr. med. Berndt Rieger in folgendem Interview ausführlich geäußert:

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Sanfte Krampfaderentfernung – Mein Verständnis

Die Methode der Behandlung von Besenreisern und Krampfadern mit Kochsalzlösung fasziniert mich weil sie sehr gut verträglich ist und gleichzeitig verschiedene wichtige Aspekte der Heilkunde vereint. Sie scheint auf körperlicher und auf emotionaler Ebene wirksam zu sein.

Das heißt: Auf körperlicher Ebene kann sie bewirken, dass unschöne Äderchen (Besenreiser) sowie auch dicke, krumme Krampfadern durch den Körper repariert werden. Diese Reparaturprozesse des Körpers bringen häufig eine Besserung der Beschwerden.

Da körperliche Leiden häufig auch eine emotionale Komponente beinhalten können, ist es für mich spannend zu erleben, wie auch diese emotionalen Themen der Krampfadern durch die Behandlung mit konzentrierter Kochsalzlösung beeinflusst werden können. Dr. Rieger erwähnte während der Ausbildung mehrfach seine Beobachtung, dass Krampfadern häufig ein “sichtbar gewordenes Leid” seien. Die Substanz, mit der die Behandlung durchgeführt wird, nämlich das Kochsalz, – auch “Natrium muriaticum” genannt – findet in der Homöopathie ebenfalls seine Anwendung. Es wird in der Homöopathie zwar nur sehr stark verdünnt (potenziert) eingesetzt, aber trotzdem bleibt es die gleiche Substanz. Im Rahmen von homöopathischen Behandlungen stellt “Natrium muriaticum” eine der bedeutendsten und wirkungsvollsten Arzneien dar, die bei Trauer, Kummer und körperlichen Beschwerden aufgrund dieses Kummers eingesetzt werden. Somit liegt der Gedanke nahe, dass das hier angewandte, konzentrierte Kochsalz auch eine gewisse Wirkung im emotionalen Kontext besitzen kann. – Und die langjährigen Beobachtungen von Dr. Rieger bestätigen dies. (siehe Fallbeispiel weiter unten)

Für mich ist es wichtig, diese Vielschichtigkeit in meinen Behandlungen wahrzunehmen und sie meinen Patienten bewusst zu machen. Es geht nicht nur darum, eine körperliche Erscheinung möglichst einfach und schnell “weg gemacht” zu bekommen, sondern immer um einen Prozess der

Wahrnehmung und Achtsamkeit für sich selber. Der Körper hat die Möglichkeiten alle parat, mit denen er auf eine Behandlung reagieren kann. Wofür er sich letztlich “entscheidet”, liegt unter anderem maßgeblich in unserer Hand: nämlich dadurch, wie wir mit ihm umgehen, beeinflussen wir ihn in die eine oder andere Richtung zu reagieren.

Eine für mich beeindruckende Patientensituation während meiner Ausbildung:
Ich erinnere mich an den Fall einer Dame. Sie kam nach einer Krampfader-Operation zu Dr. Rieger in die Praxis weil noch ein kleiner Venen-Abschnitt übrig geblieben war, der nicht verschwinden wollte. Die Operation war ihr sehr traumatisch in Erinnerung geblieben, da sich der Operateur ihren Worten zufolge, mehr wie ein Schlachter gezeigt hatte und sie durch eine örtliche Betäubung bei vollem Bewusstsein war. Während der Behandlung des kurzen Stücks an ihrem Oberschenkel kamen ihr Tränen. Ich stand an ihrer Seite und hielt ihre Hand. Sie sagte, dass sie das Trauma der Operation, welches durch den noch vorhandenen Abschnitt stets sichtbar war für sie, nun loslassen kann. Es war definitiv NICHT der Schmerz der Behandlung, der diese Tränen bei ihr ausgelöst hatte. Das betonte sie mehrfach ganz deutlich. Also kann es sehr wohl das Kochsalz gewesen sein, welches seine Wirkung im Bereich der Trauer bzw. Trauma-Bewältigung und des Kummers ausüben konnte.

Mit der Geschichte dieser Patientin hatte ich den Beweis miterleben dürfen, dass die Behandlung der Besenreiser und Krampfadern mit Kochsalzlösung eine Methode ist, die auf körperlicher UND emotionaler Ebene Heilung fördert.

Besenreiserentfernung

Bei der Behandlung von Besenreisern mit der Kochsalzmethode wird eine konzentrierte Kochsalzlösung mit einer extrem dünnen Nadel direkt in die kleinen Verästelungen gespritzt. Man sieht sofort, ob die Lösung richtig „ankommt“ oder ggf. daneben fließt. Dank der Sanftheit der Methode gibt es außer ein paar blauen Flecken nach der Injektion keine weiteren Komplikationen im Gewebe durch das Kochsalz. Häufig ist es nötig, die Besenreiser im Abstand von je 4-6 Wochen zwischen zwei und vier Mal zu behandeln.

In diesem kurzen Video sehen Sie wie die Behandlung von Besenreisern durchgeführt wird:

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Kosten

Sofern Ihre private Krankenkasse oder Zusatzversicherung die Leistungen eines Heilpraktikers anerkennt ist eine Erstattung möglich. Die Höhe der Erstattung hängt von Ihren individuellen Vertragskonditionen ab. Gesetzliche Krankenkassen erstatten diese Behandlung nicht.

Nach der Behandlung erhalten Sie eine Rechnung, die auch zur Vorlage beim Finanzamt herangezogen werden kann.

BehandlungPreis (inkl. MwSt.)
Beratungsgespräch für Besenreiser- und Krampfaderbehandlungkostenfrei

Krampfadern

Erstbehandlung pro Bein350 €
Folgebehandlung derselben Stelle200 €

Besenreiser

Besenreiser-Behandlung100 €

Patientenstimmen

Konventionelle Behandlungsmethoden

Die momentan am Markt durchgeführten Behandlungsmethoden für Krampfadern und Besenreiser reichen von minimalinvasiven, ambulanten Injektionen mit sogenannten Schaumbildnern (z.B. Polydocanol, Handelsname Aethoxysklerol) zur Verödung über den Verschluss mittels Laser- und Radiowellenbehandlung bis hin zur Operation mit wochenlanger Beeinträchtigung im Alltagsleben.

Die oben erwähnten Methoden sind weniger schonend als die Behandlung mit der hochprozentigen Kochsalzlösung.

Schaumbildner

Schaumbildner sind Wirkstoffe, die eine Verödungsreaktion verursachen. Sie sind verklebende, künstliche Substanzen, die die Vene verschliessen. Eine derart behandelte und beschädigte Vene gilt als unbrauchbar für den Körper und muss abgebaut werden. Die Abbau-Reaktion dauert circa drei bis sechs Monate.

Laser

Ein Laser-Katheter aus feinstem Glas wird in eine größere Krampfader eingeführt. Das energiereiche Licht wird kreisförmig um den Katheterkopf ausgestrahlt und zertrümmert die Venenwand sofort. Der Körper kann die entstandenen Zelltrümmer nun abbauen bzw. abtransportieren. Die Methode wird gerne bei geraden Venen angewandt.

Radiowelle

Ähnlich der Laser-Behandlung wird auch hier ein Katheter in der Vene platziert, der die Verödung mit Wechselstrom durchführt. Die Vene muss für diese Behandlung einen gewissen Durchmesser besitzen, da der Katheter sonst nicht hindurch passt. Sie sollte relativ gerade sein und darf nicht zu oberflächlich verlaufen.

Operation

Bei der Operation werden die kranken Venen auf langen Strecken herausgezogen. Hierbei kann nicht auf die Zuflüsse oder Nervenverbindungen geachtet werden. Sie werden einfach abgerissen. Nach der OP haben die Patienten meist lange Beschwerden und sind in ihrem Alltag sehr eingeschränkt.

Weitere Informationen

Ich habe eine Reihe von News-Beiträgen über das Thema Varizen (Krampfadern) verfasst. 
Dort können Sie noch weitere Informationen finden:

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